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06.08.2019

Nachdem ich noch einige schöne und anstrengende Tage in Österreich und der Schweiz erlebt habe, bin ich zurück in Schleswig und genieße es, wenn ich hier eine Stunde frei schaufeln und schwimmen kann. Natürlich ist einiges an Post gekommen. Vor allem für unseren Verein. Ich versuche davon einiges zu erledigen, damit nicht zu viel aufläuft.

Zum Ende der Woche starte ich den letzten Teil, den ich MotherToo, also mir selbst, widme. Dazu nehme ich mein großes Reiserad und das kleine alte Wurfzelt mit. Ich fühle mich doch ein wenig erschöpft nach den vielen tausend Reisekilometern und möchte für mich selbst die Batterien füllen, um ab September mit Elan Vereinsarbeit bewältigen zu können. 

Nachträglich stelle ich dann wahrscheinlich ein paar Fotos ein. 

Ab September wird diese Seite dann überarbeitet und fertiggestellt. Sie soll Grundlage für diverse Aktivitäten und Förderungen vor allem für den Verein werden.

Gerne halte ich persönlich aber auch Vorträge zur Interrailtour mit Focus auf alleinreisende reifere Frauen oder auch zu Rumänien, vor allem Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen. Wer mag, darf mich bundesweit für Veranstaltungen an Volksschulen oder anderen Trägern einladen. Ich dürfte nun etliche Alleinstellungsmerkmale genießen. In Flensburger Bahnhof war ich zumindest die erste Frau, der ein 90-Tage-Interrailticket verkauft wurde! Unterwegs habe ich nicht einen einzigen Interrailreisenden mit Faltrad (was ja wirklich viel Sinn gibt, schon um das Gepäck nicht selbst tragen zu müssen), getroffen.

Es wurden nicht alle Reiseziele erreicht. Das liegt aber auch etwas in der Natur der Sache. Unterwegs ergeben sich so viele neue Aspekte, denen ich mich gerne flexibel zuwende. Auch, wenn ich nun noch nicht gerade Geld mitgebracht habe, werden die Reiseaktivitäten sich dennoch positiv auf künftige Spendeneinnahmen auswirken. Da bin ich ziemlich sicher. 

Wie sich europäische Unterschiede auch an Hirtenhunden verdeutlichen lassen, zeigt die Aufnahme eines solchen von einem Bahnhof in der Schweiz. Dieser Hund steht im Mittelpunkt des Lebens seines Halters und wird sogar frisiert. In Rumänien noch unvorstellbar.

 

 28.07.2019

Die Impressionen über Rumänien möchte ich mit diesem Karpatenhund, ein Hirtenhund, der es auch mit Bären aufnimmt, schließen. 

Morgen reise ich ab. Es werden sich kurze Aufenthalte in Österreich und der Schweiz anschliessen. Danach folgt eine kleine Pause in Deutschland. 

Ich nehme unvergessliche Eindrücke mit aus diesem für die meisten noch ganz unbekannten Teil der EU - Rumänien!

Sicher ist, nächstes Jahr komme ich wieder. Man darf mich dann auch begleiten. Wir werden dann bei Moni und Maria wohnen. 

28.07.2019

Schaut mal genau auf den Grabstein. Die Eheleute leben noch. Die Grabstätte ist einschliesslich eines Fotos des Paares fertig bis auf die Todesdaten. Man legt sich zum Teil Jahrzehnte vorher in Siebenbürgen fest, mit wem man das Grab teilt. 

28.07.2019

Störche, Störche, Störche direkt entlang der Hauptstrasse dieses schönen rumännischen Ortes. Auf die Strommasten wurden Nist-Vorrichtungen aufgebaut, damit die Schornsteine von den Störchen nicht beeinträchtigt werden.

27.07.2019

Auch Norbert Hesske, Rumänienauswanderer aus Kiel, unterstützt uns nun offiziell und steht allen Müttern, die in diese Gegend kommen, ebenfalls als Ansprechpartner, vielleicht auch mal als Fahrer, zur Seite. Hier seid ihr nicht allein. 

Auch Norbert bekommt in Kürze eine eigene Seite auf dieser Webseite. 

27.07.2019

Unsere MothersToo-Repräsentanz steht in Rumänien. Maria (70) und Moni (50) führen sie in einem blühendem Dorf nahe Hermannstadt. Hier darf man in Zukunft wie ein Familienmitglied mitwohnen. Wer etwas mithilft beteiligt sich mit 12 EUR pro Tag. Ohne Mithilfe 20 EUR. 

Beide Mütter sind einkommensarm. Moni bezieht eine halbe Erwerbsminderungsrente von ca. 220 EUR. Maria von ca. 250 EUR. Monis Mann arbeitet in der Qualitätskontrolle eine Autoteileproduzenten. Sie führen ein Hundeasyl für 6 Hunde.

Wer das Leben in Rumänien testen möchte, darf es hier versuchen.

Eine separatE, ausführlichere Seite folgt in Kürze.  

26.07.2019

Wenn die EU ihre Anfälle bekommt, werden angesichts des grössten Elends auch in Rumänien wie zur Begrüssung Millionen verschleudert. Siehe Zahlen auf dem 4. Foto.

Direkt neben einem primitiven, mit alternativen, nachträglichen Metallrohren als Schornsteine für Holzöfen, wurde in Sulina ein anspruchsvolles, repräsentives Infocenter errichtet. Jenseits aller in Rumänien gültigen Standards. 

Die Stadt Sulina verfügt über gut 3.000 Einwohner. Sie liegt an der Donaumündung des Sulinaarms. Sie ist nicht über den Landweg, sondern nur über teure Wasserfahrzeuge erreichbar. Tourismus läuft kaum in dem weitläufigen Gebiet. Die Hotels sind nicht ausgelastet. Als wir uns nach Sinn und Zweck erkundigten, spotteten Rumänen, "Arbeitsplatz für eine Putzfrau".  Wie man unschwer erkennt, nicht für einen Gärtner. Die Kübelpflanzen verdorren. 

Auch Kinder wurden mal gesichtet. Vermutlich zuletzt vor Weihnachten. Man erkennt, dass Weihnachtsmänner und Schneemänner gebastelt wurden. 

Was mögen die armen Menschen im Block, die Fischer, die einfachen Fisch für 25 Cent das Kilo abgeben, denken und empfinden, wenn sie diesen Millionenbau sehen?

Garantiert wurden die Entscheidungen für diesen EU-Schildbürgerstreich aufgrund von schriftlicher und mündlicher fantasievoller Dichtung getroffen. Vor Ort kann keiner gewesen sein.    

26.07.2019

Die Anfahrt per Zug und Wassertaxi ins Donaudelta war sehr langwierig und anstrengend. Auf Hin- und Rückfahrt fanden Zigeunerpartys im Nachtzug bis in den frühen Morgen statt. Ein Zigeuner ruft: "Wer ist Zigeuner im Zug? Hand hoch!" Und schon geht es los. 

Bahnhöfe und Züge haben nichts mit deutschen Verhältnissen gemein. Es geht zu wie vor 100 Jahren.  

26.07.2019

Auch per Landrover waren wir unterwegs, um Wildpferde im Naturschutzgebiet zu sehen. 

26.07.2019

Auch wir sind auf der Donau und schmalen Seitenkanälen auf Exkursionen gewesen. Traumhafte Landschaften voller Seerosen und verschiedenster Schilfarten. Die Reetdächer in Norddeutschland werden aus Schilf von hiervsehr oft gebaut. Nirgend in Europa gibt es so gigantische Schilfgürtel. Ein Paradies für Angler.

Wir sahen ohne Ende Fischreiher, Pelikane, Störche, Frösche. Unberührte Natur vom Allerfeinsten.     

26.07.2019

Sulina, die einzige kleine Stadt auf rumänischer Seite im Donaudelta, ist nur über Wasserstrassen, nicht auf dem Landweg erreichbar. Die Stadt ist herunter gekommen. Es fehlt touristische Nachfrage. Wir waren im Hotel auf dem zweiten Foto. Auch das hat es sehr schwer. Dabei ist es gut ausgestattet. Auch das Essen war gut. Frisch gefangenen Donaufisch kann man a 25 Cent pro Kilo bekommen.

Mensch und Tier leben minimalistisch. Kühe, Pferde, Hunde, Katzen sind Selbstversorger fast ohne Fürsorge. Kühe kommen auch schon mal an den Strand des Schwarzen Meeres. Schwimmen ist hier ein Genuss. Warmes, ruhiges und ungefährliches Wasser.

Nur Schafherden bekommen intensive Fürsorge. Hirten und Hunde. Sie werden täglich von Hand gemolken. Schafskäse spielt eine grosse Rolle im Land.      

21.07.2019

Der Einwanderer Norbert Hesske aus Kiel, der sich sehr für notleidende Zigeuner engagiert, nahm mich heute in eine Zigeunersiedlung in der Nähe mit. Er kocht regelmässig für sie und bringt das Essen regelmässig persönlich vorbei.

Dafür zeigen sich die Menschen sehr, sehr dankbar. Die Kinder umringen ihn unvorstellbar und freuen sich über geringste Süßigkeiten. Man ist sprachlos.

Manche Mütter arbeiten in Deutschland und lassen ihre Kinder bei Verwandten, um sie besser durchbringen zu können.

Zigeuner werden von anderen Rumänen oft gemieden. Standesdünkel werden sehr offen geäussert.

Alle Kinder gehen in die Schule. Ein großer Erfolg für die, die sich dafür engagiert haben.

Jetzt im Sommer ist das Leben vergleichsweise leicht. Die Winter sind aber kalt und es regnet auch viel. Bei ungünstiger Witterung ein extrem hartes Leben.  

 

20.07.2019

Natürlich gibt es in Rumänien Mütter, die nichts anderes haben als viel zu wenig staatliche Unterstützung. Prekärer als sie kann man in Europa nicht leben. Das Geld reicht oft nicht zum Überleben. Diese Menschen leben zum Teil wie Strassenhunde. Es soll noch Strassenkinder geben.  

Die Statistik sagt eindeutig, dass Rumänien das Land in Europa mit der höchsten Abtreibungsquote ist. Hier werden Säuglings-, Kinder- und Müttersterblichkeit am höchsten sein. Rumänien würde Flüchtlinge aufnehmen. Wegen des unzureichenden Sozialsystems will aber im Prinzip niemand aufgenommen werden. Junge Männer können dem Schicksal hier leben zu müssen, ausweichen. Die ärmsten rumännischen Mütter können das leider nicht, obwohl Leben und Gesundheit durchaus gefährdet sind.

Würden sie in Deutschland Aufenthalt begehren, würde das als Einwanderung in unsere Sozialsysteme ausgelegt.

Wie immer gibt es für junge Männer mehr Möglichkeiten als für Mütter, den Aufenthaltsort oder sogar das Land auch nach wirtschaftlichen Aspekten zu optimieren. Schwangere rumännische Europäerinnen werden hingegen nicht selten benötigt, Ungeborenen das Leben zu nehmen.

Natürlich sind exakt diese Mütter auch anfällig dafür, Opfer von miesesten Verbrechen zu werden. Menschenhandel zB.. Viele finden sich zwangsprostituiert im grössten Bordell Europas, nämlich Deutschland, wieder. Ausgerechnet das Land, das so beliebt bei männlichen, jungen Asylsuchenden ist. Exakt dieses Land bietet Müttern keine Gleichberechtigung, sondern im Wesentlichen Benachteiligung. Gründe findet es immer.

Interessiert es jemanden? - Eher nicht.          

19.07.2019

So einen Prachtnutzgarten habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Wir besuchten Verwandte auf dem Land nahe Hermannstadt. Auf einem Grundstück von ca. 1.500 qm befand sich ein kleines Haus mit allem drum und dran, was Sinn gibt. Z.B. Vorrichtungen für die Gemüse- und Obstverarbeitung, Lagerungsmöglichkeiten, Brunnen, im Einfahrtsbereich Blumenbeete und schliesslich ein riesiger Nutzgarten, bei dem alles in Reih und Glied stand. So eine Vielfalt und Fülle, dass man alleine über diesen Garten ein ganzes Buch schreiben könnte. Eigentlich müsste ich hundert Fotos einstelle. In solchen Kontexten ist Einkommensarmut völlig nebensächlich. Der Garten ernährt im wahren und übertragenen Sinne. 

18.07.2019

Ausflug in die Walachei nach Calimanesti. Hier wurde die Sklaverei mit den Roma erst nach 1850 abgeschafft. Viel verbessert hat sich bis heute nicht. Die Gegensätze sind gigantisch. 

Man sieht Prunkbauten von Neureichen und auf deren Grundstücken Verschläge, in und vor denen große Gruppen von Arbeitern leben, die Zigeuner, wie alle hier sagen. Es gibt mehr Sinn, sich den wirklich schlimmen Zuständen anzunehmen als künstlich über falsche Wörter Aufregung zu schaffen, die Leute jedoch in feinster Doppelmoral nach Gutmenschenart dem Elend zu überlassen. Übrigens gibt es in Rumänien auch - wie die Sinti und Roma sie selbst nennen  "Zigeunerpaläste".

Die Zugfahrt ging quer durch die Karpaten. Ein Abenteuer. Zuerst muss man den Zug erklettern. Für weniger Sportliche oder Übergewichtige anstrengend. Andere Länder andere Sitten. Zwar herrscht Rauchverbot im Zug. Aber Personal zumindest kann während der Fahrt die Türen offen. Dann gibt das Rauchverbot keinen Sinn mehr und ist aufgehoben. An offene Türen gewöhnt man sich schnell. Auch an die Strassenhunde auf den Bahnhöfen. Calimanesti hat 5 Strassenhunde, auch eine Hundemama mit 2 Welpen. (Eigentlich sind heute alle Strassenhunde sterilisiert.) Ich habe alle Hunde zu mir gerufen. Die begreifen sofort und ein Weissbrot an sie verfüttert. Instinktiv verhalten sie sich sehr zurückhaltend und warten ab, wann sie an der Reihe sind. Keine Rangeleien wie bei Tauben zB.. Wer Durst hat als Hund, geht zum Bahnhofsbrunnen. Irgendein Wartender sorgt dann dafür, dass Wasser kommt. 

Bahnsteige werden unkompliziert von Mensch und Tier gewechselt, indem Gleise überquert werden. Jeder für sich selbständig. Wie im Strassenverkehr, also wenn die Gleise frei sind. Züge haben Vorfahrt.

In Calimanesti habe ich kein besonderes Umweltbewusstsein festgestellt. Müll im einbetonierten Fluss. Plastik, Plastik, Plastik. Müll wird im eigenen Garten verbrannt, auch Plastikbehälter. Shopping ist in dieser Kurstadt, für die es zum Teil auch Kostenträger gibt, nicht unwichtig. Einige werden stein- und neureich mit Kleiderspenden aus Deutschland. Die Wohlfahrtsverbände verkaufen sie zu Tonnenpreisen. Hier wird sortiert und stückweise verkauft. Das gibt nur wenige Gewinner. Arbeitsmoral und Werte gehen flöten. Das schnelle Geld ist oft reizvoller. 

17.07.2017

Fahrradtour in das Bergdorf Michaelsberg. Ein reiches Dorf. Viele Schwalbennester. Hund, Katze und Auto teilen sich immer wieder gleichzeitig die Straße. Angebunden wird eben niemand und so bleiben auch alle tiefenrelaxed. 🙂

Es muss einen Zusammenhang zwischen der Unfreiheit in Deutschland, dem Stress und der Agressivität bestehen. Das wird mir klarer

Gleich am Anfang fragte ich einen Lehrer, der mit einer Schulklasse einen Ausflug machte, nach dem Weg. Als er merkte, dass ich aus Deutschland komme, improvisierte er eine spontane Begegnung mit seiner Klasse, die die deutsche Grundschule besucht. Ich hielt einen kleinen Vortrag und erklärte den Kindern, dass Rumänien das tollste Land Europas ist. 🙂 

16.07.2017

17.07.2019

Man findet viele, viele öffentliche Walnussbäume an Strassen und anderen Orten. Niemand erntet sie alleine. Stattdessen wird die Ernte gemeinschaftlich nach Aufruf "Walnussbäume klopfen" vorgenommen. Danach werden sie unter den Erntegemeinschaften geteilt. Hier gibt es keine Ersten, die sich alles für sich alleine holen können. Ein Stück Gemeinwohlökonomie ist in Rumänien zu finden

Wahrscheinlich fahre ich nächste Woche mit meiner Gastgeberin zusammen ins Donaudelta. Sie hat Ferien und Gutscheine für Hotelübernachtungen. Sie versucht sie gerade auf einem Donaukreuzschiff im Delta verrechnen zu lassen. 

Vielleicht versuchen wir auch noch einen Abstecher zu einer Strasse, auf der man mit viel Glück Bären findet, die sich gerne von Menschen füttern lassen. Auch solche soll man hier an manchen Strassenrändern finden. Hin und wieder scheint sich dann aber auch mal einer zu fragen, warum ziehe ich nicht gleich in die Stadt zu den Menschen. 🙂

16.07.2019

Morgens radelte ich zum Bahnhof und machte mich endlich mal über ihn, die Abläufe und Möglichkeiten kundig. Dabei reservierte ich die Ausreise über Budapest für den Ende des Monats. Nach einem Tagesausflug in Budapest, werde ich noch einmal kurz nach Österreich, um danach meinen Sohn in der Schweiz zu besuchen. Damit wird dieser Reiseabschnitt abgeschlossen sein und ich werde mich ein paar Tage in Deutschland aufhalten.

Am Bahnhof klappte alles wirklich erstklassig, so dass ich um kurz nach 10 nach Salzburg mit dem Regionalzug fahren konnte. Mehrere Personen kümmerten sich um mein Rad und mich aus Hilfsbereitschaft. Salzburg hat einen tiefen Ausstieg von fast einem halben Meter. Kein Problem. Im kleinen Salzburg sprach mich eine ältere Frau am Bahnhof auf Englisch an und begann ein Gespräch "woher...wohin...was interessiertduch hier". Schon hatte ich die wichtigsten Wegebeschreibungen.

Unterwegs traf ich öfter einen deutschen Wanderer aus dem Zug wieder.  

Beim Einkaufen im Tante Emma-Laden war die einzige weitere Kundin, eine deutschsprachige Rumänin, die übersetzte. Sie lud mich nachmittags zum Kaffee in ihr Haus am grossen Walnussbaum ein. (Leider traf ich sie nicht an. Ein Arbeiter erklärte etwas dazu, was ich leider nicht verstand.)

Am späten Vormittag war ich dann bei den Salzseen. Ein Kur- und Erholungsgebiet. Die Seen sind so salzig, dass man nicht untergehen kann. Dazu sehr warm. Ihnen wird heilende Wirkung zugesprochen. Alles nicht ganz mein Fall, weil ich lieber in kühlem Wasser richtig schwimme. 🙂

Danach wollte ich eine Radtour zurück nach Hermannstadt unternehmen. Zum Teil eine schöne Tour. Zwischenzeitlich aber auch Horror, weil ich mich auf Schnellstrassen ohne Randstreifen im Hauptverkehr wiederfand. Von Sicherabständen wie sie in Deutschland üblich sind, hält man nichts. Auch fehlt der Platz. Eine Situation war so, dass ich von rechts und links mitü schmalem Abstand von LKWs überholt wurde.

In Hermannstadt war mein Akku alle, so dass ich nach dem Weg fragen musste. Ein Mann an der Bushaltestelle kaufte mir einfach ein Ticket, wollte das Geld nicht zurück und am Abend war ich zurück.  

Meine Gastgeberin bestellte ein Taxi und wir gingen noch essen und aus. Das gehört hier einfach dazu. Die Stadt lebt auch am Abend.   

Fahrradtour von Salzburg nach Hermannstadt. 🙂 

15.07.2019

Heute gibt es wegen schlechten Wetters keine Fotos. Heiss ging es dafür bei Facebook zu. Mein neuer Bekannter Norbert Hesske aus Kiel, der mit seiner Frau nach Hermannstadt ausgewandert ist, ist wohl für manche Frauen mit Hang zu schwarzer Rhetorik zu viel des Guten für mich gewesen. Unter dem Profil Hanna We wurden sowohl Norbert als auch ich massiv und persönlich attackiert. Es wurde wohl das Ziel verfolgt, Norbert zu vertreiben und mich moralisch zu beschädigen.

So ergeht es Frauen, denen Erfolg zugetraut wird, oft. Typische Zickenkriege, die gerade bei Facebook mit Fakeprofilen leicht zu führen sind. Es wurden mir persönlich dann Hinweise auf eine rumänischstämmige Frauenrechtlerin gegeben, die sich uns gegenüber in der Vergangenheit schon nicht mit Ruhm bekleckert hat.

Zusammengefasst galt es wohl als Tabu, dass auch Mütter den Europagedanken der grösseren Chancen ebenfalls so leben wie Unternehmen und Männer es schon lange selbstverständlich tun. Natürlich dürfen auch Mütter mit ihrer Kaufkraft wirtschaftlich bewusst umgehen und sich ihre Rosinen nach ihren individuellen Bedürfnissen rauspicken.

Man konnte den Eindruck gewinnen, Norbert und speziell ich haben Rumänien ruiniert und Armut hier zu verantworten. Nö, ich sage einfach nur MOTHERSTOO. Auch Mütter können in einem Land Rente beziehen, im Sommer in einem anderen Land leben und im Winter wieder was anderes machen. die Dänen, die günstig in Flensburg einkaufen, haben nicht Deutschlands Mütterarmut zu verantworten. In der Schweiz werden keine deutschen Ärzte ausgebeutet. Natürlich dürfen unabhängige Rumäninnen auch nach Deutschland, um vielleicht mal ein paar Jahre das vierfache zu verdienen und sich in vergleichsweise kurzer Zeit das Kapital für ein günstiges Häuschen zu erwirtschaften. Auch Mütter dürfen Europa so leben, dass sie sich ökonomisch und gern auch unter anderen Aspekten verbessern.

Übrigens können deutsche Frauen, auch als Rentnerinnen, hier in Hermannstadt zu vergleichsweise guten Konditionen in Callcentern arbeiten. Am besten soll EON zahlen. Gutes deutsches Sprachverständnis ist Voraussetzung. Hier gibt es weder Mangel an Arbeitsplätzen, noch an Wohnungen bzw. Häusern. Auch das Privatzimmer als Übergangslösung ist kein Problem.

Spontan ist der Gedanke entstanden, europäische Wohngemeinschaften von Altmüttern hier in Hermannstadt und oder Umgebung fördern zu lassen.  

Sämtliche Engagements von Norbert Hesske auf FB stelle ich für Interessierte ein, sobald ich wieder in Deutschland bin. Mit den Mitteln hier ist das leider nicht nicht möglich.

Auch morgen erwarten mich wohl wieder ganz besondere Erlebnisse, über die hoffentlich schon abends berichten kann. Mit Fotos nehme ich an.      

14.07.2019

Eierautomaten gehören zum Stadtbild. 

Sehr günstig zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar.

Tägliche Befüllung. 🙂

Unten: Privathaus des Staatspräsidenten in Hermannstadt. Gemessen am Amt sehr bescheiden. Es gibt auch insgesamt wenig Staatsschutz für hohe Beamte. Man kann auch sie als Normalbürger bei irgendwelchen Veranstaltungen treffen. 

Das zweite Bild zeigt Neubauten in der Region, die blüht.

14.07.2017 nachmittags

Ein Auswanderer aus Kiel, Norbert Hesske, hat mich zu einem Ausflug in die Karpaten eingeladen. Seine Frau siedelt in wenigen Wochen endgültig in die neue Doppelhaushälfte, die in Kiel unbezahlbar gewesen wäre, über. 

Es gilt ein grosszügiges Jedermannsrecht in freier Natur. Überall lässt man sich - auch gern in der Nähe von Herden als Attraktion für Kinder - zum Grillen nieder. Leider regnete es auf dem Rückweg, so dass keine Bilder mehr möglich waren. 

Es gibt keine Hindernisse für Herdentiere, allenfalls Hütehunde. Autofahrer wissen, dass jederzeit Herdentiere aufvder Sreasse sein können. 

Zelten ist wegen der Braunbären sehr gefährlich. Manchmal kommt auch einer in die Stadt und muss erschossen werden.

Auf der Rückfahrt haben wir Anhalter mitgenommen.  Geläufige Art der Mobilität hier. Vertrauenswürdige Wanderer. 

14.07.2019

Noch ein paar Impressionen von gestern. Auf den Dörfern kann man noch sehr ursprüngliches Leben mit Brunnen und Aussenplumpsklo probieren. Ich würde gerne ein solches altes Landhäuschen erwerben lassen und dem Verein zur Mitnutzung zur Verfügung stellen.

Wir sind ja sehr sehr gehirngewaschen und jeglicher Ursprünglichkeit, wenn nicht sogar dem Leben, entfremdet. In Rumänien versteht man das sehr gut. Man lebte ja selbst 50 Jahre im Irrenhaus. Auch noch nach 1989. Es gab hier Zeiten, da brauchte man eine staatliche Genehmigung für Schreibmaschine oder Kopierer. Der Bürger war für den Staatsapparat eben was sehr Gefährliches. Zumindest in Teiken gilt das auch heute mehr oder weniger. Die Mittel sind andere, den Bürger hält man sich vom Leib und beschäftigt ihn zum Beispiel, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt.

Nach meiner Meinung ist es möglich, ein altes Haus auf dem Land zu erwerben, per Zug bis 24 Stunden von München entfernt. Relative Bahnhofsnähe. Über einen internationalen Flughafen verfügt Hermannstadt übrigens auch, wenn es mal schnell gehen soll. 

Ich hoffe, meine Familie für eine solche Investition überzeugen zu können. Wir könnten so ein Häuschen mit großem Nutzgarten dann dem Verein zur Mitnutzung überlassen, der zeitlich unbegrenzte Mitwohngelegenheiten für 10 EUR/Tag für Mütter anbieten können, die so ein Leben mal risikolos probieren möchten.  

Alles sollte mit Hilfe - wie man hier sagt - von "Zigeunern" renoviert und unterstützt werden. Gardinen werden wir häkeln. Wer altes Handarbeiten lernen möchte, findet in der Nachbarschaft Gelegenheit. Hier gilt ja "leben und leben lassen". Das anspruchslose Leben braucht Zusammenhalt und Nachbarschaftlichkeit, ist dafür aber sehr günstig. Die Menschen sind auf eine Art kontaktfreudig wie es in Deutschland unbekannt ist. Neue werden immer als Bereicherung angesehen. 

Es gibt gut besuchte Stammtische, bei denen verschiedene Nationalitäten gemeinsam deutsch sprechen. Auch eine deutsche Schule gibt es noch in Hermannstadt. 

Einsamkeit ist hier ein Fremdwort. 

13.07.2019

Impressionen aus Drakulas Geburtsstadt und einer Tour über die Dörfer. Den Dracula der Filme hat es übrigens nie gegeben. Es gab mal im Mittelalter einen Herrscher in der Region, der strategisch auf Schreckensherrschaft - wohl mit Billigung des Paptes - setzte. Ca. 40.000 Menschen starben grausamste Tode auf seine Veranlassung. Er war bekannt als Vlad der Pfähler. Erst Jahrhunderte später entstand aus ihm der Prototyp des blutrünstigen Triebtäters.    

12.07.2017

Mit ca. 5 Minuten Verspätung kurz nach 7:00 in Hermannstadt in Rumänien angekommen. Schrecklich, wie unpünktlich überall die Züge sind.  😉 Zum Glück war ich ausgeschlafen. Ich setzte mich mit einer Rumänin in Verbindung. Sie war zu Hause und lud mich ein. Wenig später Stadtbesichtigung. Ich bin nur begeistert. Bei der Siebenbürger Sächsin ist es so schön, dass ich bis auf weiteres bleibe und von hier aus Touren, auch mit ihr, übernehme.

Die ganz wichtige Quintessenz von heute ist, dass man sich in Rumänien mit kleiner Rente auch eigene Häuser mit großem Garten und vieles mehr leisten kann. Darüber werde ich noch ausführlicher berichten.

Soviel: Hier kauft man die köstlichsten Sachen frisch und Bio auf dem Markt ein. Spottbillig. Menschen gehen herzlich miteinander um.

Nirgends in der EU ist die Wohneigentumsquote höher als in Rumänien. Ca. 95 Prozent leben in eigenen 4 Wänden. Das fördert viele Schlüsselkompetenzen der Bürger automatisch. Das schützt vor schlimmen Folgen von Altersarmut. 

Hier legt man hohen Wert auf Selbstbestimmung. Durch den Kommunismus, der einerseits zwar sehr schädlich war, sind Frauen und Mütter besonders selbständig und selbstbewusst. Viele Mütter trauen sich zu, alles und jede alleine zu schaffen. 

Vieles funktioniert noch nicht gut: Gesundheitswesen und Strassenverkehr. Korruption blüht. 

07.07.2019

Nun werde ich Dienstag, 9.7.2019. mein Quasi-Enkelkind besuchen und anschließend geht es auf gaaaanz lange Zugreise, die ich am Sonntag in Schleswig reserviert habe. Über München, Wien, Budapest geht es nach Rumänien. Das Land von Donaudelta und Drakula. 

Mich interessiert besonders erst einmal Siebenbürgen. Dort verfüge ich bereits über etliche Kontakte. Mal sehen. - Nun beginnt der wirklich abenteuerliche Teil und auch wohl echte Teil von MothersToo.  Nach meiner Einschätzung und ich hoffe sehr, nicht zu irren, werde ich dort Unterstützung für das Thema finden. Wenn´s es ganz glücklich kommt, mache ich sogar noch einen alten Bekannten ausfindig. 

Ich bin sehr, sehr stolz auf mich, so weit zu sein, diese Reise antreten zu können. Ich wünsche mir schon etliche Jahre, einmal Siebenbürgen besuchen zu können, wußte in der Vergangenheit aber keine realistische kostengünstige Möglichkeit. Mit Rad und Interrailflaterate ist die Umsetzung natürlich wirklich einfach, allerdings auch anstrengend. Fast 50 Stunden Zug und Bahnhöfe am Stück. Wenn es keine Verspätungen gibt. 

Dass sich diese Reise nun tatsächlich realisiert, zeigt aber auch, dass man an seinen Zielen und Träumen festhalten soll. Ziele ziehen. Das ist schon immer meine Überzeugung. Dennoch bin ich verblüfft, was sich tatsächlich alles realisiert, an das man eher nicht wirklich geglaubt hat, weil einem der Verstand eine Unmöglichkeit suggeriert hat. Nichts ist im Leben unmöglich. 

Spätestens Anfgang August ist dieser Teil Abenteuer dann auch beendet, weil ich am 03.08.2019 in der Schweiz erwartet werde. Danach brauche ich sicherlich erst ein kleine Pause wieder in Deutschland. 

05.07.2019

In Rekordzeit ging es anschließend unerwartet ab Stockholm weiter. Als erstes bekam ich zu meiner Überraschung noch einen Platz für einen Nachtzug nach Malmö. Dort kam ich gegen 7 Uhr morgens an. Es ging sofort weiter nach Kopenhagen/Dänemark. In Kopenhagen gab es eine Lounge, in der ich einzige Besucherin war. Während ich mich mit Obst und Kaffee stärkte, wurden mir weitere Verbindungen nach Hause rausgesucht und reserviert. Am Freitag Nachmittag war der Nordlandtrip schon wieder beendet. Endlich sah ich in Dänemark eine fast zahme schwarze große Krähe wieder. Im Norden sieht man kleinere Arten, die eher grau, aber fast noch frecher sein können. 

Ganz schön kühl in Deutschland. Nach so einer Tour möchte man sich einfach nur mit gewohnter Nahrung satt essen und alle Eindrücke erst einmal im Schlaf sacken lassen. Das habe ich ausgiebig getan. 

Impressionen

04.07.2019

Es ergab sich dann so, dass das Wetter kälter und nässer angekündigt wurde. Deshalb reduzierte ich auf 2 Übernachtungen im Hostel und wollte eigentlich Donnerstag Abend über Nacht zurück mit der Fähre, weil sie freitags eventuell mit Mehrkosten verbunden ist. Wie mein Interrailticket angerechnet wird, war mir immer noch unklar. Typisch Finnland, die dritte Übernachtung wurde mir anstandslos erstattet. Fairness gilt überall im Land. 

So machte ich mich ganz früh auf den Weg nach Turklu, der Hafenstadt und ehemaligen Hauptstadt von Finnland. Morgens wollte ich erst ein Ticket für die Fähre holen und danach die Stadt entspannt erkunden, um die Nacht auf der Fähre zu verbringen. Am Schalter bot man mir jedoch an, morgens für 9 EUR sozusagen einen Kreuzfahrttag auf dem Meer zu verbringen oder Abends richtig teuer auf einer sehr vollen Fähre mitzufahren. Klar, also sofort.

Dieses Mal war erheblich stressfreier, weil ich wusste, was ungefähr auf mich zukam. An Bord belegte ich sofort eine Fensterbank mit toller Sicht. Hier habe ich sogar im Laufe des Tages einige Stunden schlafen können. Weil der Preis für die 12-stündige Fahrt so klasse war, gönnte ich mir noch das legendäre Dinner für 25 EUR an Bord. Es ließ wirklich keinen Wunsch offen.

Impressionen:

03.07.2019

Weitere Bilder von Tampere habe ich natürlich und werde sie auch noch nachträglich einstellen. 

Erste architektonische Impressionen der Stadt Tampere:

03.07.2019

Finnland ist das Land der Saunen. Kein Wunder. Da es ein ganz nördliches Land ist, gibt es wenig natürliche Wärme. Saunen gibt es einfach überall. Im Restaurant, Café, am Strand in freier Natur. Die Benutzung unterscheidet sich stark von der Art, wie wir in Deutschland das kennen. 

02.07.2019

Auf die Fähre nach Finnland zu gelangen, war ein Kraftakt. Mit gefaltetem Rad und 6 Gepäckstücken musste eine Rolltreppe unter Gedränge bewältigt werden. Zwei Künstler aus dem Kosovo halfen ganz prima. So kamen wir ins Gespräch. Die Überfahrt dauerte 12 Stunden und hatte sehr viel Ähnlichkeit mit einer Kreuzfahrt. Vor Stockholm liegen ganz viele kleine Inseln. Eine visuelle Märchenwelt. Da die Überfahrt über Nacht ging, konnte ich im Ruheraum sogar ein paar Stunden schlafen.

Synchronzität? Die beiden Künstler erzählten von ihrer Arbeit. Sie waren Lehrer und Schüler. Der Schüler, in Syrien geboren, malte u.a. sehr viele matrifokale Motive. So ergaben sich intensiver Gedankenaustausch, Solidaritätsfotos und eine Facebookfreundschaft. Die beiden stellen ihre Werke in Finnland aus. Nun warte ich mal ab, ob sich hieraus auch etwas Nachhaltiges ergibt.

In Finnland eingetroffen, fuhr ich zunächst nach Helsinki. Ein ehrwürdiger historischer Bahnhof. Kaum Kommerz. Top organisiert. Freundliche, authentisch zugewandte Menschen.

Schliesslich entschied ich mich, eine mittelgrosse Stadt aufzusuchen und ein Hostel zu nehmen, weil mir die Temperaturen nachts zu kalt zum Zelten waren. Jedermannsrecht hin oder her. 🙂

Meine Topwahl war das Dreamhostel in Tampere. Vorbildlich, extrem sauber und sehr, sehr freundlich geführt. Das beste Hostel, das ich bisher kennengelernt habe. 

Finnen w o l l e n einen guten Job machen. Sie denken immer mit und sind so ganz besonders zugewandt und herzlich. Alles funktioniert in Finnland und ist gut organisiert. 🙂

Dafür gibt es keinen Konsumterror. Shopping ist noch nicht Lebensinhalt. Die Finnin ist deutlich weniger modebewusst als die Schwedin. Alle sprechen auch englisch. Eine Finnin in meinem Alter bedauerte, dass das in Deutschland nicht so ist. Weil ihre Tochter in D studierte, kannte sie Deutschland, empfand die Kommunikation dort aber als Katastrophe, das Land allerdings als sehr schön.

Ich habe eine alte arme Frau gesehen, die auf einer Brücke bettelte. 

Flüchtlinge habe ich nirgends erkannt. 

In Finnland ist die Zeit auch irgendwie stehen geblieben. 🙂

Impressionen ...

 

01.07.2019

Leider gestern keinen kostenlosen Zug nach Stockholm bekommen. Heute morgen soll es aber wohl klappen. Dort erfahre ich, wie es weiter nach Finnland geht. 

Habe noch einige Eindrücke, z.B. auf einem privatem Flohmarkt sammeln können. Am Ende bei ganz starkem Wind und deutlich abgekühlten Temperaturen noch mal bei den Felsen am Meer übernachtet.

Schweden meint nach meinem Eindruck "Weniger ist mehr". Dabei bleiben immer Mittel für sozialen Ausgleich übrig. Hinweise auf Mütterarmut habe ich nicht gefunden. 

Impressionen:

30.06.2019

Impressionen meines letzten Tages vorläufig und Nachtquartiers in Schweden. Ich will ja nun nach Finnland. Ebenfalls noch Fotos von der Radtour heute morgen zum Bahnhof. Den Borretsch habe ich geerntet, weil ich ihn statt Salat mit allem, was ich sonst noch sehe, esse. Unterwegs kaufe ich kein Grünzeug. 

Lässt sich sowas toppen? Das Wasser war tief und warm. 🙂😎🤗

29.06.2019

Kleinstadtidylle Südschweden. Relaxen. Einkaufen bei Tante Emma. Internet leider hier begrenzt. Mehr später. 🙂

 Aber Internet fast verbraucht. Mehr später. 🙂

29.06.2019

Krasser kann man sich nicht innerhalb weniger Stunden verändern. Von Oslo Hauptbahnhof in eine Kleinstadt Südschwedens. 🙂. So schön und überwältigend Norwegen ist, für Interrailer und ein Rad wie meines nicht einfach zu erobern. Große Distanzen und große Steigungungen sind ständig zu bewältigen. Dazu kommt man mit Bargeld nicht weit, Mindestabhebungen an Automaten sind 500 Kronen gegen unbekannte Gebühren. Für Norwegen brauche ich einen motorisierten Partner, um hier weiterzukommen. Habe gestern einen vergeblichen Versuch unternommen. Werde das von zuhause aus realisieren und wiederkommen. 🙂

Jetzt will ich versuchen, nach Finnland zu gelangen. Über Schweden und Fähre von Stockholm. Finnland gilt als ideales Reiseland für Interrailer. Dazu hat es den EURO eingeführt. In meinen Augen ein besonders spannendes Land.    

Der Trip in Norwegen hat insgesamt 20 EUR gekostet. Wer mag das nachmachen?

Hier noch Impressionen von heute morgen um 4 Uhr. 

27.06.2019

Ein schöner sonniger Tag in Norwegen. Gleich morgens konnte ich privat 20 EUR gegen 200 Kronen tauschen und sitze nun nicht mehr ganz auf dem Trockenen. 😋🙂😍

Auch alle Fragen sind geklärt. Wasser, WLan, Toiletten, welche Züge kann ich ohne Reservierung nehmen und was geht so in Bahnhöfen.

Es gibt keine erste Klasse in Norwegen und darum auch keine Lounges in Bahnhöfen. Ist ja eigentlich auch richtig. Erhöht den gesellschaftlichen Zusammenhang.

Nach dem Orientierungs- und Erkundungsprogramm machte ich mir einen schönen Tag am See. Wasser ca. 14 Grad. Sehr erfrischend. Ich mag das wirklich gern. Außer mir war - wie so oft - niemand schwimmen. 🙂

Morgen versuche ich ein aktivistisches MothersToo-Programm. Bitte Daumen drücken. Bin selbst sehr gespannt, ob es funktioniert, was ich mir überlegt habe. 

Heute Abend mache ich noch etwas Sightseeing per Zug. 

27.06.2019

Norwegen

Um sein Bargeld muss sich kein Reisender hier oben Sorgen machen. Wahrscheinlich könnte man es ganz offen liegen lassen. Niemand kann etwas damit anfangen. Weder in Dänemark, noch in Schweden, noch in Norwegen habe ich bislang Geld ausgeben können, weil es niemand tauscht. Grössere Umstände oder Gebühren bin ich allerdings nicht bereit, dafür auf mich zu nehmen. 

Natürlich hat Norwegen den gläseren Bürger geschaffen. Auch die Bahnhofstoilette akzeptiert nur personalisierte Geldkarten. Geheimnisse oder Doppelleben, die mit Geld zu tun haben, sind nicht möglich. Die BürgerInnen scheinen hohes Vertrauen in den Staat zu haben. Das Ergebnis ist hier zumindest wirklich überzeugend: Entspannte Menschen, die sich offenbar sicher fühlen. Morgens um 7 Uhr warten knapp 30 Personen hier in der freundlichen Bahnhofshalle. Keine einzige finstere Gestalt dabei. Phänomenal. Norwegen macht wohl sehr viel richtig.

Zuhause mache ich dann mal ein paar Bilder von meinem Heimatbahnhof Schleswig, der dauernd in den Medien ist. Genau das exakte Gegenteil von hier. 😊😋😉🤣😂

In Deutschland sind Bahnhöfe wohl meisten gefährliche Orte. 

26.06.2019

In Lillehammer im Bahnhof gestrandet. Muss auf die Info morgen früh warten. Toller lichter, vertrauenswürdiger Bahnhof. Niemand sucht nach Pfandflaschen. Wasserspender. Steckdosen. Beine dürfen langgemacht werden. Wlan unlimited.

Und Deutschland? Ein primitives Ausbeuterland. Oberpeinlich das Land. 

26.06.2019

Im Zug nach Norwegen. Super entspannt für alle Beteiligten. Ich sichere in kurzen Abständen die Eingaben, weil das Internet für dieses Gerät manchmal plötzlich weg ist. 🙂

26.06.2019

Einige Bilder aus Schweden lassen sich leider nicht an die richtige Stelle im Blog , einfügen. Landschaften Und Strand zB.. Das kommt nachträglich. Sorry. 😊

Auch in Norwegen soll das Bargeld wie in Schweden praktisch abgeschafft sein. Es hängen Schild "no Cash".

Auch die Prostitution ist im Norden bereits abgeschafft. Freier laufen Gefahr bestraft zu werden. Offensichtlich ist man schon viel weiter entwickelter als in Deutschland. 🙂

Als Deutschland merkte, die Akzeptanz für Prostitution nimmt europaweit ab, erkannte es ganz typisch seine Chance, nämlich Deutschland zum Bordell Europas zu mchen. Das hat geklappt. Das Bordell Deutschland ist eine Erfolgsnummer.  

Alleine dafür wird übrigens der deutsche Mann verachtet. Er scheut vor miesester Ausbeutung nicht zurück. Kein Menschenhandel ist hier manchem zu dreckig. Und wenn er nicht persönlich verantwortlich ist, so schaut er doch zu und manch einem gefällt es, Frauen einfach kaufen zu können. Irgendeine, der es richtig dreckig geht, wird schon für geringste Beträge mitmachen. 

Resteuropa findet das widerlich, dass man auch als Staat sowas nötig hat.

Natürlich funktioniert Ausbeutung umso besser, wenn Ausgebeutete nicht wissen, dass es woanders viel besser ist. 

Deshalb hält man sie arm, dumm und mit Warnungen vor kostengünstigem Reisen ab. Nicht trampen, keinem Fremden trauen... Dieser ganze Quatsch hat nur das Ziel, Ausbeutungspotential dumm zu halten. 

Nach und nach werde ich mich zu diesem und ähnlichen Themen des schäbigen Deutschlands noch ausführlicher äussern.  😊

25.06.2019

Die Hinfahrt über Lübeck/Puttgarden/Kopenhagen/Malmö

Ein Schweizer Eisenbahningenieur war vom ersten Augenblick mein ständiger Nachbar. Besser ging nicht. Ich völlig unvorbereitet und ahnungslos. Er das genaue Gegenteil. Verschenkte Kartenmaterial und Tipps ohne Ende. Gleich für die Schweiz mit. Für die Schweiz werde ich also besser vorbereitet sein. Hier gilt noch der bewährte Mut zur Lücke. 😊

Alles klappte bestens. 😊 

26.06.2019

Schweden - Impressionen

Die Lounge in Göteborg. Klasse. Die erste zu der auch Räder Zutritt haben:

 

Landschaften. Die erste Nacht habe ich am Strand verbracht. Dämmerung entstand, dunkel wurde es nicht. Ein Erlebnis.

24.06.2019

Die letzten Vorbereitungen für Skandinavien getroffen. Morgen schau ich, ob eine Fähre nach Schweden oder Finnland noch ein Plätzchen für mein Rädchen und mich hat. Interrailreisende bekommen hohe Rabatte auf vielen Fähren.

Ich hoffe, ich bin nun praktischer und technisch noch besser ausgestatte als während des 1. Teils. 

Im Sanitätshaus habe ich mir auch noch ein Urinal für Damen geholt, die mobile Pippi-Toilette. ☺😋☺. Für die Art und Weise, wie ich reise, hin und wieder sehr praktisch. Plötzlich ist man zum Beispiel im Bahnhof für Stunden überraschend eingeschlossen ...  Oder auf dem Campingplatz Meilen vom Sanitärhäuschen entfernt...

Leider habe ich manchmal immer noch Schmerzen im linken Oberbauch. Für Arztbesuche hatte ich keine Zeit. Hoffe, das vergeht unterwegs ganz. 

Einen Bildschirmstift für Eingaben hier auf einem Windows-Tablet habe ich jetzt auch. Darauf reagiert der Bildschirm tatsächlich viel zuverlässiger. Auch das Problem scheint gelöst zu sein. ☺

23.06.2019

Kurzbesuch auf der Kieler Woche. Für meinen Geschmack etwas zu voll bei dem strahlend schönen Wetter. Diese Veranstaltung verkörpert männliche Übermacht wie kaum eine andere. Die teuren Schiffe gehören meistens Vätern. Die Macher dieser Weltveranstaltung männlich.

Highlight ist folgendes schöne Solidaritätsfoto 

Vielen, herzlichen Dank, unbekannter junger Mann.

Übermorgen soll es übrigens per Fähre nach Schweden gehen. Skandinavien steht an.

21/22.6.2019

Alles hat wunderbar geklappt. Ich bin gut in Schleswig angekommen.Tolles Wetter. Schlafen und Schwimmen sind zum Regenerieren angesagt. Hier ist es so traumhaft schön, das ist schwer zu toppen Sylt und die Ostsee sind meine Nachbarn.

20.06.2019 abends

Flucht nach Hause. Ganz spontan. Heute fand eine Invasion von Partyfans auf den Campingplatz statt. Noch bei Gewitter und Regen wurde gestartet. Überall auf der Insel wird von Zigtausenden lautstark gefeiert. Dazu sind das lange Wochenende nur Gewitter und Schauer vorhergesagt. Time to say goodby. 😊 Anlass für die erste Reisepause. Freue mich auf Schleswig und mein Bett morgen Abend. 😊😋😉

20.06.2019

Bratislava an der Dunai. Eine bescheidene, minimalistische Schönheit mit Stil. Wohltuender Kontrast zum gigantischen Wien.

Tolle Gastronomie

Weitere Impressionen

19.06.2019

Gestern bin ich erstmalig in Wien für MothersToo aktiv geworden. Mehrheitlich fürchten die Wiener, mit denen ich in der Öffentlichkeit ins Gespräch kommen kann, den wirtschaftlichen Abstieg. Frauen und Mütter fühlen sich sehr benachteiligt. Sind aber grundsätzlich aufgeschlossen, Solidarität zu zeigen. Dem galanten und charmanten Wiener scheint es eher unwichtig, ob Mütter benachteiligt werden. Es gibt weniger Bewusstsein als in Hamburg, wenn ein erster Vergleich gestattet ist.  🙂

Dennoch scheint es Wienerinnen gerade im Alter besser zu gehen als Hamburgerinnen. Die Stadt bietet ausserdem ganz viel Lebensqualität.

Gestern Nachmittag rauschte eine Ringelnatter schwimmend an mir vorbei. Wohl keine Seltenheit in der Region. 🙂

Meine komische Verletzung im linken Oberbauch, gestossen oder gequetscht, scheint endlich auszuheilen. Sie verursachte bewegungsabhängigen starken Schmerz, der erheblich ausbremste, aber endlich beginnt nachzulassen. 😋

Unter den großen Brücken befinden sich übrigens oft kleine nur für Fußgänger und Radler. Auch sonst findet man so viel Patentes. Fahrstuhlfahren mit Rad in den Bahnhöfen ist in Wien kein Problem. Wieso bekommt Berlin so etwas nicht hin?

Wien werde ich auf jeden Fall auch noch mit großem Reiserad besuchen. 🙂 

18.06.2019

Bin ich im Paradies gelandet?

Inzwischen bin ich zurück in Wien. Die erste Nacht im Hostel. Inzwischen auf einem Campingplatz am Donauradweg. Am Wochenende ist großes Donauinselfest.

Die Donau ist hier ein sehr langsam fliessender Fluss. Überall sind Minibadestellen eingerichtet, dazu öffentliche Grills. Trainingsabschnitte für Ruderer. Das Wasser ist glasklar. Man sieht Schwärme von Fischen. Heute morgen traf ich sogar einen Fuchs. 

Mein Campingplatz liegt schön und ist toll ausgestattet. Die Kosten betragen 12 EUR pro Nacht. Frühstück  bekomme ich kostenlos in der ÖBB-Lounge. Wetter super.

U-Bahn ist für Menschen mit geringem Einkommen stark ermässigt. Der Staat hat alle BürgerInnen offenbar im Auge.   

Überall wachsen Walnussbäume. 

16.06.2019

Die schönste Bahnfahrt meines Lebens habe ich gestern auf der Strecke Innsbruck-Zürich erlebt. Unvorstellbar wild-romantische Wildwasserlandschaften, schroffe Felslandschaften, liebliche Schweiz. Österreich wird ganz sicher mein künftiges Reiseland. Auch Fahrradkarten für grosse Räder sind günstig. ☺ Bilder lasse ich noch folgen. 

Übernachtet habe ich am Ende in Deutschland. In München Hauptbahnhof wollte ich heute morge schnell noch meine Wasserflaschen mit Leitungswasser auffüllen lassen. Erstmalig hörte ich von einer Frau am Pizzastand: "Das darf ich nicht". Komisch, sowas hört man von Männern nicht. Ich bin dann rüber zu Gosch. Dort füllte mir ein Mann freundlich meine Trinkflaschen auf. ☺

Eigentlich wollte ich heute einen Tag als Rheinschwimmerin erleben. Leider schlug das Wetter um. 

15.06.2019

Liebe Helfer vom Campingplatz: Nun konnte ich mich leider nicht mehr verabschieden. Gestern war ich zu müde. Heute zu früh. Wenn ich euch mal einen Gefallen tun kann... Gerne. Meine Kontaktdaten habt ihr ja hier. Oft sieht man sich ja zweimal im Leben. 🙂

Der Brite ohne Auto, aber mit Motorrad in der Werkstatt, verabschiedete sich von mir heute morgen. Er langweilt sich nun. Als ich ihm vorschlug, doch ein Rad zu mieten, erfuhr ich, Rad kann er gar nicht fahren. 🙂

Tja, oft ist im Leben auch das Einfachste das Beste. Mit einem Fahrrad und den Zügen sind Risiken sehr minimiert.

Das Zelt habe ich ruckzug  alleine abgebaut. So sah es heute morgen aus. Man kann Zweifel bekommen, ob alles mitgenommen werden kann. Der Brite erklärte mich zum ORIGINAL.

Als die Wäsche trocken war, brach ich dann auf.

Langsam bekomme ich für manches den Bogen heraus. Auch das Spendensammeln gestern war schon o.k.. Mein Gepäck hatte ich für die Zeit in ein Schliessfach getan. Da ich gestern den ganzen Tag gefüttert wurde, entstanden an Ausgaben 16 EUR Campingplatz, 16,95 Ersatzstecker Telefon (muss auf den ganzen Aufenthalt umgelegt werden) und 2,50 EUR für das Schliessfach. Zu essen gab es Marillen, Bergziegenkäse, Nussbrot Nüsse, Marmorkuchen. Zu trinken: Cola, Wasser,  Kaffee, Zitronensaft. Als Grünzeug habe ich unterwegs Brennesselblüten gegessen. Immer, wenn ich das Rad schob. 🙂

Und sonst noch: Es ist sehr heiß. Am besten verbindet man Siesta und Bahnfahren. 😎😉🤗  

13.06.2019

Inzwischen fahre ich von Wien in der ersten Klasse mit einem ganzen Zugwagen für mich alleine zurück. Hin und wieder fragt eine sympathische Dame, ob ich Wünsche habe.  😊 Nein, heute bin ich wunschlos glücklich, Du schönes Österreich. ❤ 

13.06.2019

WIEN. Eine gigantische, schöne unglaubliche Stadt. Habe mich vom Bahnhof zur Donau nach indirekten Wegebeschreibungen durchgeschlagen. Teils schiebend, weil Radfahren sehr gefährlich iin Wien werden kann.

Der Wiener kann nicht d i r e k t. Man ist schon auf dem richtigen Weg und fragt nach dem Weg. Die ersten drei wissen ihn nicht. Der nächste rät wegen Hitze und Verkehr ganz ab. Wieder der nächste sagt "das ist weit". Man erfährt wie es aus der Luft aussehen würde. So schnell verrät aber niemand, "folgen sie noch einen guten Kilometer diesem Weg." Als der Obsthändler den Preis danach aufrundete, war ich nicht mehr imstande, zu widersprechen und habe einfach als leichtesten Weg akzeptiert. 😜

Um so entspannender die Lounge im Hauptbahnhof.

Wann immer ich mit dem Rad in den Zug oder wieder heraus wollte, half jemand ganz zuvorkommend von sich aus. Es herrscht ein freundlicherer Ton als in Deutschland.

WIEN könnte nach meinem Gefühl für uns hilfreich sein. Dazu muss ich mir Gedanken machen und noch zwei bis drei Tests durchführen. Vielleicht schon nächste Woche. 😊

Kennt jemand den wesentlichen Ausbildungsunterschied zwischen Österreichern und Deutschen? In Deutschland geht man zur Schule und in Österreich  i n  die Schule. 

Das Land ist so ein schöner Kontrast zu Schleswig. Nächstes Mal nehme ich vielleicht ein großes Rad mit.

Soviel Platz im Zug. Das macht schon Spass. 😊

Verfüge beim Sightseeing durch Österreich per Bahn bei sonnigen Wetter durch traumhaft schöne Landschaften endlich über wlan und Strom gleichzeitig. Wie schön. 👏👌😊 

Das Rad und kleines Gepäck sind dabei. 

Der Inn führt derzeit reissendes Hochwasser nach heftigen Unwetter. Viele Radunterführungen sind gesperrt. 

Auf meinem Campingplatz gibt es maximal einen Zeltanteil von 10 Prozent. Viel mehr Männer als Frauen. Ich bin als einzige nicht motorisiert. Bei der praktischen Teihabe bin ich also nicht dabei. So simpel und unfair sind die Verhältnisse für Frauen und erst recht für alleinstehende Mütter. Das wird an mir liegen? - Nein. Das glaube ich nicht. Es gibt ja viele Männer, die allein oder zu zweit oder in ganzen Gruppen unterwegs sind hier, aber fast gar keine alleinreisenden Frauen. 

Gestern führte ich eine erste Testsammlung in Innsbruck durch. Das Ergebnis war erfreulich. "Sie machen einen guten Job!" war öfter die Meinung. 😊👌✌ Auch in Österreich fühlen sich viele Mütter stark benachteiligt. 😢

Gleichberechtigung findet für uns leider nur beim BEZAHLEN und leider nicht beim GELD VERDIENEN statt. 😢

Ich möchte Interessierte sehr gern ermutigen, diese Regel zu brechen und aufzubrechen.... Es ist ganz einfach, denn wer macht, bekommt die Macht und wer fragt, der führt. Nachfolgend eine fragende Treppe in Innsbruck

11.06.2019

Wer wagt, gewinnt. MOTHERS TOO!

Am Bahnhof rief plötzlich jemand "Sabine Buntrock"! eine Facebookfreundin aus Österreich. Wir hatten uns noch nie vorher gesehen. Sie schlug eine gemeinsame Mountainbiketour vor. Leider musste ich passen. Ich bin schon am Limit. 😜😜😜

Inzwischen bin ich auf einem tollen Campingplatz untergekommen. Hier ist etwas Regeneration möglich. Innerhalb von Minuten halfen ÖSTERREICHER erfolgreich und sehr professionell beim Aufbau. Ich konnte nicht so schnell gucken, wie sie aufbauten. Die sprichwörtliche HILFSBEREITSCHAFT von Männern lebt noch immer. 😊❤😎 Leider nicht überall. 😉

Gestern noch im Zug, alleine im Familienabteil, geschlafen. Geht auch. Bis heute macht mein Rücken sowas glücklicherweise  mit. 😊

 

10.06.2019

Ich fühle mich ganz schön gefordert. Das Ziel, unterwegs nicht mehr Geld als Zuhause auszugeben, obwohl so viel neu ist, ist anspruchsvoll. Dazu habe ich nichts vorbereitet. Meine geografischen Vorstellungen sind bescheiden und einen Job will ich ja auch noch machen. Hoffe, morgen lerne ich, mein Zelt zu nutzen. Im wunderschönen Österreich war ich heute immerhin. Im romantischen Innsbruck. Dort bin ich mit Obst, Nüssen und Keksen gefüttert worden. In der für mich kostenlosen Lounge. Zwei tolle Seen wurden mir empfohlen. Ich bin angefangen, mich schlau zu fragen. 😊 Es gibt 7 Lounges für mich in Österreich. Ein paar Tage brauche ich sicher noch, um mich halbwegs in allem Neuen bewegen zu können und Plan zu bekommen. 😉

Den Rucksack habe ich wieder.

Spannend. 😊

Oben Impressionen:  

09.09.2019

Wie toll es sogar über Pfingsten bei der DB klappt. Morgen kann ich meinen Rucksack abholen. Happy.

Da ich gestern im Zug übernachtet habe, um alle Akkus aufzuladen, startete ich heute in Frankfurt/M.. Morgens ergab sich bereits ein tolles Solidaritätsfoto im Bahnhof am Klavier. Hier darf jeder nachts Klavier spielen. Ich spielte auch etwas an.. 

Danach am Main zum Rhein. Zwischendurch die Nachricht, der Rucksack kann abgeholt werden. Mittagsschlaf am Flussufer.  

Nun noch diverse Fotoimpressionen, nicht nur von heute. Auf dem Eingabegerät für diese Seite bin ich langsam und auf WLAN angewiesen. Darum geht alles noch holprig.

08.06.2019

Aller Anfang ist schwer. Rucksack im Zug vergessen. Mit dem Equipment fertigwerden. 

06.06.2019

Morgen geht´s los ...

Das neue Equipment ist auch rechtzeitig in Form von Rückenbeutel und Käppi fertig geworden. Auch das Rad wurde heute probegepackt und gefahren. Last minute habe ich mich entschieden doch ein Zelt mitzunehmen und auch eine Küche. Auch Proviant habe ich entgegen ersten Überlegungen doch dabei. Die kleinen Ortliebfronttaschen passen zum Glück hier als Hecktaschen. Mein Wurfzelt hatte ich zuerst auch ausprobiert mitzunehmen. Es kommt leider in Konflikt mit den Füßen beim Treten. Deshalb wurde dann doch noch ein ultraleichtes Zelt mit kleinstem Packmaß besorgt. 

Für morgen hat sich noch eine spontane Verabredung in Garmisch ergeben. Das Interrailticket gilt eh erst ab übermorgen. So kann ich mich in Deutschland noch einen Tag eingewöhnen in die neue Reisesituation. 

Besonders gespannt bin ich auf das Europaparlament, in dem ich aktivistisch tätig werden möchte. Und auf Rumänien und Siebenbürgen freue ich mich schon richtig.

Hoffentlich ergeht es mir nicht wie dem Segler, der sich ein halbes Jahr freigenommen hatte, um die halbe Welt ab Cuxhaven zu umsegeln. Der ist leider nur bis Spiekeroog gekommen. Hoffe, bei mir klappt es besser. 

MothersToo eben. 

 

04.06.2019

Inzwischen haben wir die neuen Fotoschilder, auch internationalisiert. Eine Seite deutsch und eine englisch. Bei der Tafel Herford ist das Solidaritätsfotos mit einem Vereinsmitglied  von uns aus Herford natürlich dann umgehend erstellt worden. Wir haben dort 10 Ausflugstickets á 46 EUR an Alleinerziehende verteilt. Die Tafel Herford ist toll geführt. Die MitarbeiterInnen hoch motiviert. Es hat Spaß gemacht. Den Müttern war die Freude, nachdem erste Zweifel ausgeräumt waren, sehr deutlich anzusehen. 

Gerne nächstes Jahr wieder. Wir freuen uns auf euch. 

30.05.2019

Gestern war ich am Landtag in Kiel und bat den Sicherheitsdienst, Abgeordnete für mich anzurufem weil ich mein Interrailticket über 1.082 EUR von ihnen refinanzieren lassen möchte, um MothersToo verwirklichen zu können. Die ökonomische Gleichberechtigung zwischen Vätern und Müttern wurde durch ihre Schuld verfehlt. Ich muss wenigstens mit Rad und Bahn reisen können, wenn gleichaltrige und gleichgebildete Väter regelmäßig über Luxuswohnmobile einschließlich Yacht und Motorrad an Board verfügen. 

Der einzige Abgeordete, der erreichbar war, hat mich mit einem Schein unterstützt. Weitere Mitarbeiter und Besucher des Landtages, vor denen ich eine spontane Rede gehalten habe, haben mir ebenfalls mit Scheinen unterstützt.

Ein Anfang. Nächsten Mittwoch bin ich früher am Landtag und versuche nochmals die Reisekasse MothersToo von der Politik füllen zu lassen. Bitte macht es mir nach. So etwas schafft Bewusstsein. Der Verein und auch ich freuen uns über weitere Unterstützerinnen und Unterstützer. 

29.05.2019

Schaut mal. Diese smarte junge Mann war damals jüngster Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein und der erste Berufspolitiker, bei dem ich noch vor Vereinsgründung Glück mit einem Foto hatte. 2017. Erstmalig in meinem Leben besass ich ein Smartphone. Dazu gab es einen 10-Cent-Zettel. Das war die Ausstattung für die Solidaritätsfotografie, die man auf unserer Vereinsseite einsehen kann. Wir besitzen inzwischen mehr als 8.000 Fotos von Herren aus aller Welt. Auch weiterer Abgeordneter, eigentlich quer durch alle Schichten. Etwas besser sind die Fotos inzwischen. Aber eigentlich noch immer suboptimal - zugegeben. Rasmus hat uns als Vorbild zu vielen weiteren Fotos verholfen. Wir tragen es bis heute immer bei uns. Viele sagen, nicht nur Grüne, was Rasmus macht, mache ich auch. 

Aktuell ist Rasmus Andresen in das Europaparlament gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle. 

Man sieht, wer offen für uns ist, der hat die besten Chancen zu wachsen. Unser Engagement passt zu erfolgreicher Politik. Die, die uns etwas ignorieren, wie unsere Familienministerin, auf deren Antwort wir seit Wochen warten, werden hingegen vom Wähler abgestraft. Dafür nehmen dann Medien die eine oder andere Anregung von uns auf. 

Dann eben Werbung für die GRÜNEN. Hier ist die Seite des Erfolgspolitikers: https://rasmus-andresen.de/

WER macht, DER oder DIE erhält die MACHT. Das gilt für Rasmus wie für mich für für DICH, wenn DU willst. Wir alle kochen dabei nur mit Wasser. 

10-Cent-Investitionen reichen. Das will ich übrigens nebenbei auch vermitteln. Es hängt nicht vom Geld ab. 

27.05.2019

Eine Zufallsunterstützung für Verein und MothersToo in Hamburg- Ein junger Mann, der Stadtherzen anbietet und gleich HERZ für uns zeigte. Wer in Hamburg zu Besuch ist, findet diesen sympathischen, jungen Mann vor den Landungsbrücken aus Richtung Elphi gesehen. Dort habe ich ihn zumindest aktuell getroffen. 

Wenig später ergab sich übrigens, dass ich die obdachlose Mutter und Oma Martina im Kiez kennenlernte. Sie versuchte die Straßenzeitung zu verkaufen. Wir kamen überein, dass sie zur Verbesserung ihrer Situation mit einer Spendendose unterstützt, die sie selbst zusätzlich aufstellt, wo sie sich gerade aufhält. Sie ist eindeutig bedürftig. Wir geben hier Hilfe zur Selbsthilfe. Sie erhält natürlich auch ein Dokument, das sie legitimiert unsere Spendendose zur führen. Wer aus der Obdachlosenszene als Mutter ebenfalls eine Spendendose für sich selbst aufstellen möchte, der kann eine vom Verein MIP einschließlich Legitimation kostenlos beziehen. Es reicht, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Ich leite das weiter. 

Danke, junger Mann für deine tolle Unterstützung. Das Herz lernt in den nächsten Monaten halb Europa kennen. 

25.05.2019

Das 90-Tage-1- Klasse-Interrailticket-Senioren wurde vorgestern erworben. Es gilt ab 08.06.2019! Im Bahnhof Flensburg wurde so ein Ticket für 90 Tage das erste Mal verkauft. Ausschlag gab für mich, dass 30 Tage zu kurz ist, um wirklich unterwegs etwas schaffen zu können und 90 Tage kaum mehr kosten als 60 Tage. Da kann man dann zwischendurch auch mal eine Pause in Deutschland einrichten. Über unbeschränkte Mobilität mit dem Zug verfüge ich in Deutschland ja außerdem. 

Ab nächste Woche gehe ich zudem mit dem Ticket im Einzelhandel und in Gewerbegebieten noch etwas sammeln, um die Kosten zu drücken. Ich werde es direkt vorlegen, damit es keine Mißverständnisse gibt. 

Die Kombination aus Bahn und Rad finde ich als Einzelradreisende schon aus Sicherheitsgründen sehr wichtig. Gerade, weil ich ja auch blogge und ein für manche Männer triggerndes Thema bearbeite, kann ich durchaus den einen oder anderen Irren anziehen. In der Kombination mit der Bahn kann man mir nicht leicht folgen. Reiste ich aber ausschließlich per Rad, wäre es einfach, mir zu folgen und für mich unerwünscht Begegnungen zu realisieren. Mir ist es tatsächlich schon in der Vergangenheit passiert, dass ich morgens nach einer Übernachtung in freier Wildbahn eine schriftliche Botschaft vorfand. Dafür hatte ich damals einen ganz bestimmten Mann in Verdacht, von dem ich bereits länger annahm, dass er mich stalkte. Als ich morgens die Nachricht fand, brach ich die mehrtägige Tour ab, so bedient war ich.

Aus Sicherheitsgründen werde ich auch in der Regel mit einigen Tagen Verspätung hier von unterwegs Bericht erstatten. Stalking mache ich so unmöglich. Auch unterwegs verhalte ich mich in aller Regel so, dass man keine klaren Routen- oder andere Verhaltensmuster erkennen kann. Das ist eine Strategie, die ich mir als meistens Alleinreisende, die oft mit gesellschaftlichen und politischen Äußerungen provoziert, angeeignet habe. Pläne verknüpfe ich in öffentlichen Äußerungen so gut wie nie mit konkreten Daten und/oder Orten. Männer haben es da deutlich einfacher. Mit gefährlichem Stalking brauchen sie nicht rechnen. 

Es bleiben nun noch wenige Tage für restliche Vorbereitungen und dann geht´s los. Ich freue mich richtig und hoffe, dass einige meine kleinen oder großen Abenteuer hier mitverfolgen werden. Vielleicht schreibt mir auch jemand mal eine Email. Es würde mich sehr freuen. 

19.05.2019

Gestern zeigte sich die Sonne an Werre und Weser noch von der besten Seite. Ungewohnt wenig Wind ist ein besonderer Genuss. Sogar ein Nickerchen war am Weserufer möglich.

Die Spendendose füllte sich so, dass der Henkel riss. 😊👍❤

Auch diese Region unterstützt also Ausflugstickets für Alleinerziehende

Wenn es einen motivierten Träger wie Tafel oder AWO in der Gegend gibt, bei denen wir als Verein mal vor Ort eine Ausgabe von Ausflugstickets vornehmen können, gerne. Aber auch Onlineanträge an den Verein sind möglich.

Ich stiess gestern auf großes Verständnis und ebenfalls auf großes Unverständnis. Es gibt etliche Menschen mit sicherem finanziellen Umfeld, die annehmen, es gäbe im Prinzip keine Armut in Deutschland für Mütter und Kinder.

Bitte öffnet eure Augen, wie Wohlstand wirklich verteilt ist: zu welchen Anteilen werden denn Statussymbole wie Rennräder, tolle Reiseräder, Motorräder, Autos, Yachten, Immobilien, besessen? Zählt es doch mal selbst aus bitte. 

Alleinerziehenden Müttern bleibt fast nichts. Viele Kinder von Alleinerziehenden sind noch nie Zug gefahren. 

Wer Dinge ganz genau wissen will, fragt Mikrozensus oder auch die Sparkassen, warum sie z.B. werben, drei von vier Frauen droht Altersarmut. 

Am Ende des Tagesbaute ich das Rad zum Rollator um und kaufte so ein. 

 

15.-18.5.2019

Testfahrten an Else, Werre und Weser. Man schafft erstaunlich viele Tageskilometer. Das Bloggen mit dem neuen Windows-Tablet fällt noch schwer wie jeder Anfang. 😜

11.05.2019

Bei schönstem Wetter feiert Hamburg Hafengeburtstag und die ganze Welt scheint mitzufeiern. Unglaubliche Superlative werden geboten. Auch für uns hatte man ein bisschen übrig. Danke Welt. Danke Hamburg. Danke Hafengeburtstag.

Wer einen schönen Ausflug nach Hamburg oder woanders hin als Alleinerziehende/r mit geringem Einkommen, bis 1,5 mal H4, unternehmen möchte, wendet sich bitte an mich oder direkt den Verein. Wir schenken euch gerne ein Ausflugsticket. Fragt es einfach an. Danke. 

 

In den Tagen davor war ich in Glückstadt, der Stadt mit der Elbefähre nach Niedersachen und Cuxhaven. Das Wetter war nicht so toll für Fotos. Aber beim arabischen Friseur wurde ich mit der Auswahl der Zeitschriften sehr angenehm überrascht.

Schaut selbst: 

Sollte es eine Care-Revolution geben? Tolle Frage, der ich unterwegs immer wieder nachgehen werde. 

 

 

 

Zwischendurch war ich auch noch in Büsum und konnte eine großzügige Spende im Hafenpick mitnehmen. Toller Inhaber, tolles Team, super Stimmung. Besuch lohnt. 

 

05.05.2019

St. Peter-Ording. Schöne Stunden und Gespräche. 

Extratipp zum Radfahren: Folgender toller Laden mit einem Inhaber, der ganz viel von unseren Themen Benachteiligung Mütter und Radfahren versteht. Danke für das bemerkenswerte Gespräch. 😊

 

 

 

 

 

 

 

 

 

03.05.2019

Auf unserer Vereinsseite https://www.muetterarmut-ist-peinlich.de/ befinden sich bereits tausende Solidaritätsfotos, die Männer aus allen Ländern der Erde abgegeben haben. In Zukunft publizieren wir aus Kosten- und Zeitgründen alle Fotos hier. Sie bekommen auch noch eine zusätzliche Seite. 

Das Solifoto war eine Herausforderung. Meine erste Bluetoothanwendung. Bin stolz. 😊😜✌

 

02.05.2019

Letzte Erledigungen in Kiel-Citti-Park. Arztzentrum, gigantische Einkaufspassage im Grünen. Das ist gleichzeitig der Bahnhof. Dazu noch eine ruhige, tolle Vorhalle mit gemütlichen Bänken. Toiletten. Dazu Zugverbindungen in alle Richtungen. Auch Warten macht hier wirklich Spaß. 

Hier habe ich, während mir ein Rezept ausgestellt wurde, noch letzte Kleinigkeiten für die große Interrailtour in ca. 4 Wochen besorgt. Komfortabel, mit man das Rad als Einkaufswagen benutzen. kann.

Karabinerhaken, Wasserdichte Tasche für´s Smartphone, Wasserdichte Rollbag 30 l, und etwas ultraleichte Bekleidung. 

Mit dem Brompton lernt man unterwegs Leute ohne Ende kennen. Damit noch einmal jung sein.... das wär´s 

30.04.2019

Nur gut, dass ich inzwischen nachweisen kann, dass ich bereits beim Kanzleramt war und vor verschlossenen Türen stand. Immer wieder werde ich nämlich aufgefordert, meine Anliegen direkt der Kanzlerin zu übergeben. Sie sei zuständig. 

Soweit besteht durchaus Einigkeit. 

Es war ein toller Radtag auf Sylt. Unerwartet kühl. Meistens bewölkt. Tour nach List. Auf der Shoppingmeile am Eingang des  Ortes sammelte ich in Geschäften und manchmal auch in der Gastronomie Kleinspenden. Es ist sehr interessant, mal die schicksten Läden dort zu sehen. Champagner steht häufig schon bereit. Leben und leben lassen. Fast alle sind entspannt und kommunikativ. (Natürlich gibt es auch auf Sylt große soziale Probleme und Spannungen. Ich weiss das, aber übergehe es einfach mal.) 

Auf jeden Fall interessant ist folgender Laden ziemlich am Anfang auf der linken Seite (von Kampen kommend), etwas zurückliegend. Skurriles, Interessantes, Meeriges... 

Richtig spannend wurde es dann bei Dittmeyer´s Austern Compagnie. Hier muss man mal gewesen sein. Sofort bekam ich professionelle Unterstützung für das Sammeln. Ich brauchte mich um nichts kümmern. Man nahm das sozusagen als kleine Unterhaltung und Gelegenheit was Gutes zu tun spontan mit. 

Hier werde ich nächstes Mal auf jeden Mal anfragen, ob auch ich mich an den tollen Austern stärken darf. Gestern hatte ich keine Zeit.

Zufällig traf ich auch noch zwei Brompton Falträder, erfuhr das eine oder andere Wissenswertes. Auch, dass die Räder in Brüssel bei den pendelnden EU-Mitarbeitern sehr verbreitet sind. Deshalb darf man das Brompton dort auch ohne jede Diskussion in jedes Gebäude, auch bei den höchsten Sicherheitsvorkehrungen, mitnehmen. 

Nach knapp zwei Stunden radelte zurück. Leider gab es auf der Rückfahrt deutlich Zugverspätungen. Das gehört dazu.

Noch ein paar Impressionen und der Hinweis, wer ähnlich aktiv sein möchte, gerne. Der Verein freut sich über UnterstützerInnen. 

Man braucht nicht viel Fantasie, um sich den Wilden Westen und höchste Berge vorzustellen - oder?

Sogar ein kleines einsames Schlüsselblümchen habe ich getroffen. 

28.04.2019

Nach einer längeren Verletzungspause startete ich diesen Monat erste Versuche als Radaktivistin unter dem Motto MothersToo / gegen Mütterarmut. Zunächst radelte ich in Dithmarschen und Nordfriesland mit dem großen Reiserad Tagestouren. Mit dem kleinen Faltrad unternahm ich diese Woche eine symbolische Tour zum Kanzleramt und Bundestag in Berlin. 

Impressionen:

Am Kanzleramt und Bundestag:

Dithmarschen und Nordfriesland

Auf Sylt durfte ich diese schöne Kette in Westerland anproblieren:

Der Preis war für Sylter Verhältnisse günstig: 520 EUR. Wer sie erwerben möchte: Es gibt sie im exclusivsten Schmuckgeschäft in List. Die Anschrift werde ich noch ergänzen. Ich würde sie - ehrlich gesagt - auch selbst sehr gerne tragen. 

Impressionen von vergangenen Touren:

Dänemark

Sylt im Winter

Isarradweg  Bayern